Datenschutz in der (Arzt-)Praxis

Jeder wusste, dass sie kommen würde und doch wurde am Ende anscheinend jeder von ihr überrascht. Am 25. Mai 2018 ist die viel „gefürchtete“ Datenschutzgrundverordnung oder kurz – DSGVO – in Kraft getreten.

Dabei unterliegen leider viele dem – nicht zuletzt durch diverse Medien und Berater noch zusätzlich befeuerten – Irrtum, dass die DSGVO praktisch das „Rad neu erfunden“ und die Datenschutzlandschaft mit bis dahin völlig unbekannten Neuerungen überzogen hätte. Die Realität ist eine ganz andere.

In diesem Whitepaper wollen wir die fünf häufigsten Fragen beantworten, die wir von unseren Mandanten aus dem Gesundheitsbereich bzgl. der DSGVO gestellt bekommen. Diese Fragen sind:

1) "Muss ich mir eine neue Einwilligung von meinen Patienten besorgen?"
2) "Brauche ich jetzt einen Datenschutzbeauftragten?"
3) "Muss ich die Daten meines Patienten auf dessen Wunsch tatsächlich löschen?"
4) "Darf ich dem Patienten eigentlich E-Mails schicken?"
5) "Die Bürokratie erschlägt mich. Was brauche ich für Dokumente?"

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Ausschließliche Fernbehandlung - Ein Ausblick auf mögliche Folgeprobleme

Pressemeldung der Bundesärztekammer vom 10.5.2018:

„Der 121. Deutsche Ärztetag in Erfurt hat heute mit überwältigender Mehrheit eine Neufassung des § 7 Absatz 4 der (Muster-) Berufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte beschlossen und damit den berufsrechtlichen Weg für die ausschließliche Fernbehandlung von Patientinnen und Patienten geebnet. (…)“

Was so euphorisch klingt kann nur gut sein. Aber wie so oft gibt es zwei Seiten der Medaille. Mal abgesehen davon, dass die Eröffnung der Möglichkeit einer ausschließlichen Fernbehandlung ausdrücklich zu begrüßen ist, dürfen bei all der Euphorie nicht die außerhalb der MBO-Ä liegenden rechtlichen Fragestellungen aus dem Blick verloren werden.

Unser aktuelles Whitepaper beschäftigt sich in übersichtlicher und prägnanter Weise mit den wesentlichen Folgeproblemen der ausschließlichen Fernbehandlung. Insbesondere werden die Vorgaben des Arzneimittelgesetzes, des Bundesmantelvertrages Ärzte und der Arzneimittel-Richtlinie aufgegriffen.

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